12. Januar

Kanada 1997
Regie: Vincenzo Natali
87 Min., 35mm, DF
Mit Nicole de Boer, Nicky Guadagni, David Hewlett, Andrew Miller u.a.

Sechs Fremde wachen inmitten eines bizarren, scheinbar endlosen Komplexes auf, der aus zahlreichen Würfelräumen besteht. Sie haben nicht die geringste Ahnung, wie sie dort hingekommen sind. Gemeinsam versuchen sie einen Weg nach draußen zu finden, doch einige dieser Würfelräume beinhalten gefährliche Fallen. Zudem wächst das gegenseitige Misstrauen und macht die verzweifelte Flucht aus dem Würfel zum qualvollen Horrortrip.

Der minimalistische No Budget-Schocker aus Kanada (nur 300000 $, aber was heißt das schon; siehe „Shivers“ von David Cronenberg) verzichtet weitgehend auf Effekte und verlässt sich auf die Wirkung des eigenwilligen Ambientes -Kamera und Licht tragen maßgeblich zur Wirkung der sterilen Kulisse bei- sowie das intensive Spiel der unbekannten Darsteller_innen. Die verlustreiche Odyssee verdichtet sich über Anfeindungen und Spekulationen (über die Hintergründe) zu einem zehrenden Kammerspiel, das seine Geheimnisse auch am Ende nicht offenbart. Leider muss man sagen, dass es noch 2 überflüssige Nachfolger gab, die alles erklärten. Bitte nicht anschauen.

Trailer