16. März

OT: In the Mouth of Madness
USA 1994
Regie: John Carpenter
95 Min., 35mm, DF
Mit Sam Neill, Julie Carmen, David Warner, Jürgen Prochnow, Charlton Heston u.a.

John Trent, Experte in Sachen Versicherungsbetrug, erhält den Auftrag, nach dem spurlos verschwundenen Schriftsteller Sutter Cane zu suchen, dessen Horrorromane seit Monaten Amerikas Bestsellerlisten anführen. Auf der Suche nach Cane gerät Trent in einen Strudel aus rätselhaften Ereignissen, die sein rationales Weltbild gründlich aus den Angeln heben. Er muss erkennen, dass Canes Visionen Wirklichkeit werden und der Menschheit ein gewaltsames Ende droht.

Zum 70. Geburtstag der Horror-Ikone John Carpenter, zeigen wir einen der meist unterschätzten Filme seiner Schaffensperiode.
Nach einer längeren künstlerischen Durststrecke mit eher mäßigen Filmen, kehrte Carpenter wieder zu seinen Wurzeln zurück und erzählt uns eine verstörend düstere, apokalyptische Geschichte, die den Zuschauer und Zuschauerin sogar intellektuell fordert und genügend Raum für Interpretationen lässt.
Dieser psychologische Horrorfilm spielt auf einer subtilen Art mit den Ängsten des Betrachters und Betrachterin, er verschmilzt Realität und Fiktion zu einer neuen absurd-verzerrten Gegenwart. Oft ist es gar nicht so klar, in welcher Ebene man sich in dieser Welt gerade befindet.
Die Hauptfigur John Trent, oscarwürdig gespielt von Sam Neill, verliert sich immer mehr in diesem Strudel der Extreme und fällt dem Wahnsinn anheim.
Wird die Menschheit einen Weg finden, die Spirale aus Gewalt und Chaos zu durchbrechen?

Trailer