06. Juli

USA 1980
Regie: Jim Jarmusch
75 Min., 35mm, OmU
Mit Chris Parker, John Lurie, Maria Duval, Leila Gastil , Ruth Bolton, Frankie Faison u.a.
Musik: Jim Jarmusch, John Lurie

In „Permanent Vacation“ lässt sich der 16-jährige Allie durch das Manhatten der 1980er Jahre treiben. Er bewegt sich permanent und ziellos zwischen Graffiti und Musikfetzen. Auf seinen Streifzügen begegnet er allerlei skurrilen Figuren, unter anderem einem Saxofonisten, verkörpert von John Lurie. Selbiger gibt eine wunderschöne verjazzte Version von „Somewhere Over the Rainbow“ zum Besten. Musik spielt, wie in allen Jarmusch-Filmen, auch hier eine tragende Rolle. Allies große Vorbilder sind die Beat Generation und Charlie Parker.

Jim Jarmuschs 1980 entstandenes Spielfilm-Debüt ist ist ein lässiger Slacker-Film und ein klangvolles Portrait New Yorks, zu dem Jarmusch und Lurie die Musik schrieben.

„Permanent Vacation“ ist kein großer, aber doch ein wichtiger Film. Er zeigte den Weg, auf dem das Underground-Kino sich ein größeres Publikum würde erschließen können. Der Schein des Dokumentarischen, die Ästhetik des Lakonischen und Unbehauenen gehörten dazu genauso wie die existenzialistischen Sprüche und Lebensweisheiten, in denen die Hauptfigur hier herumschlottert wie in einem viel zu großen Anzug.“ Ekkehard Knörer, TAZ

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