01. Juni

OT: Groundhog Day
USA 1993
Regie: Harold Ramis
101 Min., 35mm, DF
Mit Bill Murray, Andie MacDowell, Chris Elliott u.a.

Well, what if there is no tomorrow? There wasn’t one today.“

Der Wetteransager Phil Connors reist in die Kleinstadt Punxsutawney, um über das jährliche Ritual des Murmeltiertages zu berichten.
Dabei hasst er den Tag, die Kleinstadt, die Leute dort, seinen Job und irgendwie auch sein Team. Und das jedes Jahr aufs Neue.
Die ganze Situation erscheint ihm weit unter seiner Würde und sein Verhalten ist dementsprechend. Für jede_n der Anwesenden hat er einen fiesen Spruch, und auch sonst hält er sich mit Gemeinheiten nicht zurück.
Er will nichts anderes, als möglichst schnell wieder weg.
Doch genau dabei wird ihm ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ein Schneesturm verhindert die Abreise aus dem Ort und setzt ihn eine weitere Nacht in diesem Nest fest. Und wieder. Und wieder. Und wieder und wieder…

Einige wollen in diesem Film einen religiös angehauchten Lehrfilm über Demut sehen. Andere finden darin Nietzsche wider (dieser beschreibt in „Die fröhliche Wissenschaft“ eben dieses Szenario). Sicher ist nur, dass der Film im deutschen Sprachgebrauch Einlass gefunden hat und zum geflügelten Wort geworden ist.
Über die tiefere Bedeutung des Films kann sicherlich gestritten werden. Aber Bill Murray liefert in diesem Film eine Glanzleistung seiner Karriere ab. Der fiese Phil Connors und seine Läuterung, die unzähligen tragisch komischen Situationen, in denen er sich wiederfindet, all das zusammen macht einen sehr unterhaltsamen Film. Auch 25 Jahre nach der Erstaufführung.

Trailer