Unsere Filme im Dezember - Noir
Lost Highway
21.12.

In Film noir, there is a beguiling and magnetic mood, there is so much darkness and there is so much room to dream. There are mysteries and there are people in trouble, and uneasiness.“ David Lynch

„Lost Highway“ bezeichnet Lynch als „21st century noir horror film.“ Er erzählt vom Jazzmusiker Fred Madison und seiner Frau Renée, die keine besonders glückliche Ehe führen. Ihre Probleme werden eines Tages von einem mysteriösen Ereignis überschattet: Videokassetten unbekannter Herkunft zeigen anfangs nichts außer Aufnahmen ihres Hauses, später Innenaufnahmen und letztendlich Fred bei der Leiche seiner Frau. Des Mordes an ihr beschuldigt, landet er in der Todeszelle, in der er unter Wahn und Kopfschmerzen leidet. Am nächsten Tag ist nicht mehr Fred, sondern der junge Automechaniker Pete Dayton in der Zelle. Niemand weiß, wie er dorthin gelangt ist oder wo Fred geblieben ist. Pete wird entlassen, und gerät bald in einen Strudel von Ereignissen rund um den mysteriösen Gangsterboss Mr. Eddy und dessen Freundin Alice Wakefield, die Freds Frau Renée zum Verwechseln ähnlich sieht…

You can say that a lot of Lost Highway is internal. It’s Fred’s story. It’s not a dream: It’s realistic, though according to Fred’s logic. But I don’t want to say too much. The reason is: I love mysteries. To fall into a mystery and its danger … everything becomes so intense in those moments. When most mysteries are solved, I feel tremendously let down. So I want things to feel solved up to a point, but there’s got to be a certain percentage left over to keep the dream going.“ David Lynch

Lost Highway Still
Coffy – die Raubkatze
28.12.

Als ihre 11-jährige Schwester heroinabhängig wird, geht eine Krankenschwester auf brutalen Rachefeldzug im Drogenmilleu…

Nachdem Melvin van Peebles mit „Sweet Sweetback’s Baadasssss Song“ und Gordon Parks mit „Shaft“ 1971 das Blaxploitationgenre eingeläutet hatten und das afro-amerikanische Publikum zum ersten Mal Filme zu sehen bekam, die von Schwarzen für Schwarze gemacht waren, dauerte es natürlich nicht lange, bis auch weiße Produzenten auf den Erfolgszug aufspringen wollten. Und so trat 1973 Larry Gordon von American International Pictures auf Regisseur Jack Hill zu und bat ihn, einen Rachefilm mit einer weiblichen afro-amerikanischen Titelfigur zu konzipieren. Hill war zwar der Meinung, dass er als Weißer unter Umständen nicht genug qualifiziert war, mit Problemen und Lebensstilen der Black Community umzugehen, willigte jedoch ein. Er engagierte Pam Grier, mit der er zuvor bereits seine beiden Frauengefängnisfilme „The Big Dollhouse“ (1971) und „The Big Bird Cage“ (1972) erfolgreich inszeniert hatte, und schrieb auch das Drehbuch selbst. Das Ergebnis ist eine Ikone des Exploitationkinos der 1970er Jahre (unabhängig von Hautfarbe und Subgenre). Und seine Hauptfigur ist trotz ihrer überzeichneten Extreme (naiv und sanft auf der einen Seite und unberechenbar brutal und skrupellos auf der anderen) nicht zuletzt durch ihre charismatische Hauptdarstellerin überzeugend.
Hill und Grier wiederholten ihr Erfolgsrezept ein Jahr nach „Coffy“ mit „Foxy Brown“.

Coffy“ is a must-see film filled with […] blushingly vulgar diatribes and explicitly detailed violence that is, thankfully, offset by a large dose of humour […]. Trendsetting, raucous and raunchy […].“ Josiah Howard, Blaxploitation Cinema – The Essential Reference Guide, 2008

Coffy – die Raubkatze Still
Unsere Filme im Januar - Dokumentation
Out of Edeka
04.01.

Filmtext folgt bald!

Out of Edeka Still
Ein Lebender geht vorbei
11.01.

Im Film wird Maurice Rossel vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes von Claude Lanzmann zu seiner Rolle als Inspekteur der Konzentrationslager befragt, genauer gesagt zu seinem wohlwollenden Bericht über das „Vorzeigelager“ Theresienstadt.

Das zum Teil unter hoher Anspannung geführte Interview ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie durchdacht die Nazis ihr System der Vernichtung zu vertuschen suchten und wie willig und leichtgläubig ihr Angebot der Täuschung von vielen Zeitgenoss_innen angenommen wurde.

Wir zeigen den Film zusammen mit der „Antifa AG“ der Uni Bielefeld im Rahmen der Ausstellung „Warum schreibst Du mir nicht?“, die vom 05.11.2018 – 20.01.2019 in der Volkshochschule Bielefeld präsentiert wird. Weitere Infos zu der Ausstellung: www.vhs-bielefeld.de.
Das gesamte Rahmenprogramm findet ihr hier.

Ein Lebender geht vorbei Still
Here to be Heard: The Story of The Slits
18.01.

Bielefeld-Premiere!

Filmtext folgt bald!

Here to be Heard: The Story of The Slits Still
Peppermint Frieden
25.01.

Filmtext folgt sehr bald!

Peppermint Frieden Still