Unsere Filme im September - Nachspiel
Verdammt in alle Ewigkeit
04.09.

Ein Leinwandkuss, der dem Filmtitel alle Ehre macht. Zum einen haben Deborah Kerr und Burt Lancaster mit ihrem „Strandgeflüster“ Filmgeschichte geschrieben. Zum anderen war „der Kuss“ für das prüde Amerika der 1950er Jahre „too much“. Deborah Kerr hat lange gebraucht, sich von dieser Filmszene zu emanzipieren.

Wir schreiben das Jahr 1941. Amerika steht vor dem Kriegseintritt. Kurz vor dem japanischen Angriff auf Pearl Habor läßt sich Korporal Prewitt (Montgomery Clift) nach Hawaii versetzen. Denn er wollte nicht mehr für seine Truppe boxen, seit ein Freund infolge seiner Hiebe erblindet ist. Dort aber herrschen rauhe Sitten und auch hier soll er in der Boxstaffel tätig werden. Prewitt verweigert seinen Einsatz und wird daraufhin grausam schikaniert. Nur drei Freund_innen halten zu ihm: Sergeant Warden (Burt Lancaster), die Bardame Lorene (Donna Reed) und der Soldat Maggio (Frank Sinatra). Als Letzterer durch eine Intrige stirbt, sieht Prewitt rot und desertiert. Bis die Japaner kommen…

Kein Film seit „Gone With the Wind“ (1939) hatte die Academy Awards derart dominiert wie „From Here to Eternity“. Für 13 „Oscars“ war er nominiert und er gewann acht in einer Reihe der wichtigsten Kategorien, darunter Bester Film, Bester Nebendarsteller (Sinatra), Beste Nebendarstellerin (Reed), Bester Regisseur, Bestes Drehbuch. Die Feuilleton-Federn auflagenstarker Zeitungen überhäuften das Werk mit positiven Kritiken, außerdem spielte es ein Vielfaches seiner Produktionskosten ein. „From Here to Eternity“ gehörte zu den Höhepunkten einer Ära des Filmemachens, die schon bald vorüber sein sollte.“ Filmkuratorium

Das Lexikon des Internationalen Films schreibt: „[…] einer der besten Männerfilme Hollywoods“. Auf der anderen Seite ist das Drehbuch aber so angelegt, dass den beiden wichtigen Frauenrollen deutlich mehr Raum und Persönlichkeit beigemessen wird, als es die meisten Hollywood-Filme dieser Zeit taten.

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Das Kind
11.09.

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Wiegenlied für eine Leiche
18.09.

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Paris Calligrammes — Die Regisseurin Ulrike Ottinger wird per Videokonferenz am Filmabend anwesend sein!
25.09.

*** Ulrike Ottinger wird am Filmabend per Videokonferenz anwesend sein – wir freuen uns sehr! ***

Ulrike Ottinger, die in den 1960er Jahren als junge Malerin in Paris lebte, verwebt in „Paris Calligrammes“ ihre persönlichen Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem filmischen „Figurengedicht“ (Kalligramm).

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Leoparden küßt man nicht
02.10.

Was geschieht, wenn ein zerstreuter Wissenschaftler, dessen Lebenswerk in der Rekonstruktion eines Saurierskeletts besteht, eine exzentrische Erbin trifft, die einen Leoparden als Haustier hält? Genau: Das Chaos ist vorprogrammiert!
Während sich der Zoologe David Huxley auf seine Hochzeit vorbereitet, läuft ihm die temperamentvolle Susan über den Weg. Mit weiblicher List und Leopard entführt sie den Professor, der einerseits pünktlich zu seiner Hochzeit erscheinen will, andererseits nicht unhöflich sein möchte.
Der US-amerikanische Regisseur Howard Hawks, zu dem viele Cineast_innen als einem Meister der US-Regiegilde aufsehen, schuf mit dieser brillanten Komödie eine Arbeit, die mit ihren Einfällen und Gags einzigartig ist.
(Quelle: Arthaus)

102 Minuten lang handelt der Film von nichts anderem als vom Sex, ohne allerdings von ihm zu sprechen, geschweige denn ihn zu zeigen. […] Beruf, Geld und Anerkennung sind nichts, wenn sie mit der Verdrängung lustvoller Gefühle erkauft sind, zeigt der Film mit der ihm eigenen Evidenz. Das perfekte Chaos-Paar Katharine Hepburn und Cary Grant ist der Garant dafür, daß diese Filmlogik greift. […] Großen Anteil an der komödiantischen Qualität des Films hat das Drehbuch, das einige der besten Dialoge enthält, die für eine Screwball comedy geschrieben wurden. […] Howard Hawks hat durch seine temporeiche Inszenierung den Witz der Dialoge noch verstärkt. […] So ist diese Komödie der beste Ausweis jener ‚handwerklichen Intelligenz‘, die Jacques Rivette Howard Hawks attestierte.“ Dietrich Leder

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Einladung Kinokollektiv „La Clef“/Paris, mit Filmprogramm
09.10.

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Die Einladung findet in Kooperation mit dem B-Movie/Hamburg und Sprengel-Kino/Hannover aus unserem Kino Climates-Netzwerk statt.

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